LESEGOTTESDIENST FÜR DEN SONNTAG 23.08.2020 (11. SONNTAG NACH TRINITATIS)

Begrüßung
Ich begrüße Sie zu diesem Gottesdienst“ mit dem Thema „Was uns trösten kann“.

In diesen Zeiten brauchen wir mehr Trost als sonst in unserem Alltag.
Deshalb stehen die Gottesdienste und die Lesung in der Gnadenkirche heute Abend unter diesem Thema.
Zu der Lesung in den Abkündigungen Näheres.

In der Bibel, im Alten, wie im Neuen Testament, ist immer wieder vom Gott des Trostes die Rede. Vom Gott, der uns trösten will.
Dieser Gedanke soll uns heute in unseren Gebeten und Texten begleiten.

In der Zusage, dass Gott uns trösten will, wissen wir uns verbunden mit allen Christen, die heute in ihren Kirchen Gottesdienst feiern und mit den Christen in unserer Gemeinde, die heute zu Hause mit uns Gottesdienst feiern und im Gebet mit uns verbunden sind,
im Namen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen!
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Lesen oder singen Sie: EG 366,1-2.5-7 – Wenn wir in höchsten Nöten sein


Psalm
Die Psalmen verbinden uns seit Jahrtausenden mit den Betern aus dem Alten Testament in Israel.
Auch sie haben erfahren, dass Gott sie tröstet.


Wir beten mit Worten aus Psalm 91 (in Auszügen):

Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt
und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, 
der spricht zu dem Herrn:
Meine Zuversicht und meine Burg,
mein Gott, auf den ich hoffe. 

Er wird dich mit seinen Fittichen decken,
und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.
Seine Wahrheit ist Schirm und Schild, 
dass du nicht erschrecken musst vor dem Grauen der Nacht,
vor den Pfeilen, die des Tages fliegen.

Denn der Herr ist deine Zuversicht,
der Höchste ist deine Zuflucht. 

Es wird dir kein Übel begegnen,
und keine Plage wird sich deinem Hause nahen. 
Denn er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen, 
dass sie dich auf den Händen tragen
und du deinen Fuß nicht an einen Stein stoßest. 

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie es war am Anfang, so auch jetzt und allezeit in Ewigkeit. Amen.


Kyriegebet

Du Gott allen Trostes,
dein Wort ist meines Fußes Leuchte 
und ein Licht auf meinem Wege.
Und doch erlebe ich Trübsal.
Dann fällt es mir oft schwer, dein Licht zu sehen.
Dann kann ich deinen Trost nicht spüren.
Darum rufe ich bittend:

Herr erbarme dich
Christus erbarme dich
Herr erbarme dich


Gnadenzusage
Gott spricht: Fürchte dich nicht, ich bin mit dir; weiche nicht, denn ich bin dein Gott.
Ich stärke dich, ich helfe dir auch,
ich halte dich durch die rechte Hand meiner Gerechtigkeit.
(Jesaja 41,10)

Hören oder lesen Sie: Lege deine Sorgen nieder (von Sefora Nelson)

Lege deine Sorgen nieder
Leg sie ab in meiner Hand
Du brauchst mir nichts zu erklären
Denn ich hab dich längst erkannt

Lege sie nieder in meiner Hand
Komm leg sie nieder, lass sie los in meiner Hand
Lege sie nieder, lass einfach los
Lass alles falln, nichts ist für deinen Gott zu groß

Lege deine Ängste nieder
Die Gedanken in der Nacht
Frieden gebe ich dir wieder
Frieden hab ich dir gebracht

Lege deine Sünde nieder
Gib sie mir mit deiner Scham
Du brauchst sie nicht länger tragen
Denn ich hab für sie bezahlt

Lege deine Zweifel nieder
Dafür bin ich viel zu groß
Hoffnung gebe ich dir wieder
Lass die Zweifel einfach los


Gebet
Guter Gott,
wir suchen Trost.
Deshalb feiern wir Gottesdienst, verbunden mit den Christen nah und fern.
Wir bitten dich: Schenke uns deinen Trost durch dein Wort,
damit wir aufblühen und es uns leicht ums Herz wird.
Amen!

 

Lesung

Auch Paulus brauchte in seinem Leben oft Trost, weil er in Not, Leid und Trübsal geraten war.
Dazu schreibt er im 2. Brief an die christliche Gemeinde in Korinth (Kapitel 1, Vers 3-7 in der Neuen Genfer Übersetzung):

3 Gepriesen sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus! Denn er ist ein Vater, der sich erbarmt, und ein Gott, der auf jede erdenkliche Weise tröstet und ermutigt. 4 In allen unseren Nöten kommt er uns mit Trost und Ermutigung zu Hilfe, und deshalb können wir dann auch anderen Mut machen, die sich ebenfalls in irgendeiner Not befinden: Wir geben ihnen den Trost und die Ermutigung weiter, die wir selbst von Gott bekommen. 5 Genauso nämlich, wie wir in ganz besonderem Maß an den Leiden von Christus teilhaben, erleben wir durch Christus auch Trost und Ermutigung in ganz besonderem Maß. 6 Wenn wir also Nöte durchmachen, geschieht das, damit ihr die mutmachende und rettende Kraft Gottes erlebt. Und wenn wir getröstet und ermutigt werden, bedeutet das auch für euch Trost und Ermutigung; es hilft euch, standhaft die gleichen Leiden zu ertragen wie wir.
Amen!

Halleluja.
Gott ist unsre Zuversicht und Stärke,
eine Hilfe in den großen Nöten,
die uns getroffen haben.
Psalm 46,2
Halleluja.


Glaubensbekenntnis
Wenn Sie mögen, sprechen Sie hier das Apostolische Glaubensbekenntnis oder ein anderes Glaubensbekenntnis.

Lesen oder singen Sie: Befiehl Du deine Wege (EG 361,1+2)


Predigt

Liebe Gemeinde,
was kann uns Trost geben in diesen Zeiten, die geprägt sind von Einschränkungen, Distanz, Einsamkeit.
Geprägt von der Angst, dass jemand, den man kennt erkrankt, an Corona oder einer anderen Krankheit; der Angst, dass es uns selbst trifft.
Sie sagen vielleicht: Im Gottesdienst kann ich Trost finden.
Die brennende Osterkerze auf dem Tisch erinnert mich an Jesus Christus. Ich habe ein Kreuz daneben liegen, wenn ich zu Hause Gottesdienst feiere. Dazu Musik, die meinen Glauben stärkt.
Dann weiß ich mich verbunden mit allen, die ich heute nicht sehen kann, die aber zu Hause Gottesdienst feiern.
Aber wie lange trägt die Erinnerung.
Wann sehe und spüre ich wieder die lebendige Gemeinschaft Jesu Christi?
Wenn ich sonntags in einer unserer Kirchen stehe, dann vermisse ich viele bekannte Gesichter und kann doch so gut verstehen, dass es im Moment sicherer ist, zu Hause Gottesdienst zu feiern.
Es ist eigenartig. Von allen äußeren Umständen her müsste es dieser Lese-Gottesdienst schwer haben, Kraft zu entfalten. Aber es ist nicht so. Es ist Kraft da.
So erkläre ich mir wenigstens die vielen positiven Rückmeldungen auf die Lesegottesdienste.
Und vielleicht sind es genau diese Zeiten jetzt, die uns miteinander diese Kraft spüren lassen.
Mit dem Corona-Virus ist etwas über uns gekommen, dass unser Leben in so kurzer Zeit so radikal verändert hat, dass die Seele kaum nachzukommen weiß.
Gerade jetzt gibt es Momente, in denen wir Trost brauchen, wahrscheinlich mehr als sonst.

Was kann uns in dieser Zeit so trösten, dass wir die Freude am Leben behalten. Damit wir das Leben wert schätzen, trotz der Einschränkungen.

Paulus gibt auf diese Frage im 2. Brief an die Korinther folgende Antwort (Kapitel 1,3+4)

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“
Diese Verse hat Paulus an die Gemeinde in Korinth geschrieben. Auch er hatte Trübsal hinter sich.

Trübsal: Das griechische Wort, das Luther mit Trübsal übersetzt, bedeutet ursprünglich: Beengung, Bedrängnis.
Manchmal fühlt es sich an, als würde einem der Boden unter den Füßen weggezogen.
Trübsal steht für Not und Bedrängnis.
Das können Nöte sein, wie sie der Paulus in seinem Leben als Christ erleiden musste: Hunger, Verfolgung, Gefängnis. Für uns aber auch Krankheit, Arbeitslosigkeit, Armut, Trauer.
Auch innere Nöte wie Furcht, Angst und Einsamkeit können uns in Bedrängnis bringen.
Solche Trübsal erleben wir heute, in dieser Zeit, in der wir uns nicht unbeschwert bewegen können. In der unser Leben eingeschränkt und beengt sein muss, um einander zu schützen.

Aber Trost ist möglich. Auch in diesen Zeiten.
Laut Wikipedia ist Trost: Eine Handlung, Geste oder Gegebenheit, die zur Linderung von (psychischen oder physischen) Schmerzen beiträgt.
Was also kann uns trösten?
Kinder lassen sich oft von ihrem geliebten Kuscheltier trösten. Das können sie anfassen, in den Arm nehmen und mit ihm sprechen – laut oder in Gedanken.
Wenn wir älter werden, funktioniert das mit dem Kuscheltier nur noch selten, in der Arbeit mit Demenzerkrankten wird es inzwischen aber oft eingesetzt.

Das macht deutlich: Um uns trösten zu lassen brauchen wir ein Gegenüber, das uns tröstet. Sich selbst trösten geht nicht, ich kann es aber schaffen, mich selbst in eine tröstliche Situation zu bringen

Shakespeare hat es einmal sehr schön formuliert: „Sprich’, gib’ Worte deinem Schmerz, denn nicht ausgesprochenes Leid bedrängt das Herz bis das es bricht.“

Reden hilft. Reden tröstet.
Wenn da jemand ist, der zuhört und antwortet. Durch ein tröstendes Wort, eine Umarmung, eine liebevolle Geste oder Situation.
Dann kann man die Welt und die Trübsal für einige Momente vergessen.
Leib und Seele können Lebensenergie tanken.
Menschen können ein Trost sein, wenn sie da sind. Einfach nur da sind ohne zu drängen und ohne zu fragen. Wenn sie zuhören können, ohne gleich Ratschläge zu geben. Wenn sie reden, wo Worte gebraucht werden. Wenn sie immer wiederkommen und so lange bleiben, wie es gut tut oder es braucht. Und mit ihrer puren Anwesenheit trösten, solange bis dann, irgendwann, kein Trost mehr nötig ist.
Aber der größte Tröster, von dem Paulus, von dem die Bibel berichtet, ist Gott.
Gott – der Gott allen Trostes.
Er kennt uns am besten und Er weiß auch am besten, wie wir getröstet werden können.
Gott hört zu.
Im Gebet kann ich mich gedanklich fallen lassen. Ich kann mich emotional in Gottes Arme fallen lassen.
Alle Trübsal, alle Not und Bedrängnis kann ich ihm sagen:
vertrauensvoll, wütend oder klagend, verzweifelt und fragend.
Das kann mich entlasten.

Beim Lesen eines Bibeltextes oder Liedes aus dem Gesangbuch.
Dann kann ich vielleicht spüren:
Ich bin nicht alleine! Gott ist da! Er geht mit mir da durch! Er verlässt mich nicht! Ich kann nicht tiefer fallen als in Seine Hand!!
Der Gott allen Trostes möchte uns trösten.

Und wenn wir selber getröstet worden sind, dann erhalten wir eine Aufgabe:

„… der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“ (V 4)

Gott tröstet uns, damit wir dann wieder andere trösten können.
Die Bibel verwendet ja immer wieder das Bild vom Leib und den vielen einzelnen Gliedern für die Gemeinde. Wir alle gehören in Christus zusammen.
Und da ist es nicht egal, ob es einem Glied gut und dem anderen schlecht geht.
„Wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.“, schreibt Paulus in seinem 1. Brief an die Korinther (1. Kor 12, 26).

Wir sollen deshalb Anteil nehmen aneinander, uns gegenseitig helfen, ermutigen, unterstützen und trösten.
Wir sollen Anteil nehmen an unserer Gesundheit und dem Schutz der Gesundheit aller Menschen.
Und da, wo ich von anderen – oder von Gott – Hilfe, Ermutigung, Unterstützung und Trost erfahren habe, soll ich das weitergeben.

„Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Barmherzigkeit und Gott allen Trostes,
der uns tröstet in aller unserer Trübsal, damit wir auch trösten können, die in allerlei Trübsal sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.“

Gott ist die Quelle allen Trostes, zu Ihm dürfen wir kommen und Ihn im Gebet um Seinen Trost bitten.
Wir müssen als Christen unsere Sorgen und Nöte nicht alleine tragen. Wir sind eingebunden in Seine Gemeinde, inmitten von Brüdern und Schwestern, die mit uns auf dem Weg sind.
Amen!

Lesen oder Hören Sie: In dieser schweren Zeit (von Norbert Becker)


In dieser schweren Zeit, versinkt die Welt in Dunkelheit.
Hab keine Angst trotz aller Fragen.
So spricht dein Gott in diesen Tagen:
Ich bin bei dir alle Tage.
Glaube und vertraue mir.
Höre, was ich zu dir sage.
Meinen Segen schenk ich dir.
Niemals lass ich dich im Stich,
du hast mein Wort:
„Fürchte dich nicht.“


Abkündigungen

Gottesdienste:
Die Teilnehmerzahl in unseren Gottesdiensten dürfen wir nun auf 30 Personen erhöhen. Es bleibt aufgrund unserer kleinen Räume bei der Pflicht Nase-Mund-Schutz zu tragen und wir dürfen weiterhin nicht singen.

Gemeindeveranstaltungen bis Weihnachten:
Ich nehme nun nach und nach mit den Gruppenleitungen Kontakt auf.
Mit jeder einzelnen Gruppenleitung bespreche ich, wie diese Gruppe im Rahmen des Schutzkonzeptes wieder mit der Gruppenarbeit beginnen kann.
Hier müssen wir die Regeln für die Personenzahl der NRW-Verordnung einhalten.
Gesprächsgruppen haben andere Regeln als Sportgruppen, Chor hat andere Regeln als Posaunenchor usw.

Jede/r Gruppenleiter/in muss dann unterschreiben, dass das Schutzkonzept eingehalten wird und er/ sie verantwortlich für die Einhaltung ist.
Die Gesundheitsämter machen unangekündigte Kontrollen. Sobald eine gruppe gegen die Vorschriften verstößt schließen sie auch ganze Gemeindehäuser, so die Information der Landeskirche.
So übernimmt jede Gruppe Verantwortung für die ganze Gemeinde.

Da viele kleinere Gruppen nun auch unsere Säle brauchen, um die Abstandsregeln einzuhalten, kommt es zu Raumkollisionen, wo alle betroffenen Gruppen Kompromisse eingehen werden müssen.
Ich hoffe, dass ich in der nächsten Woche alles so organisieren kann, dass die ersten Gruppen starten können.

Schritt für Schritt planen wir wieder besondere Veranstaltungen, die auch im Rahmen des Corona-Schutzkonzeptes möglich sind.

Hier ein kleiner Vorausblick.
Genaueres erfahren Sie immer hier in den Abkündigungen, in der Tagespresse und auf unserer Homepage.

Sonntag, 23.08.2020, 19.00 Uhr „Was uns trösten kann“
Eine Lesung für Erwachsene mit dem Titel „Was uns trösten kann“ im Rahmen der Aktion „Eine Gemeinde liest“ von Ascheberg Marketing.
Die Lesung findet nach Möglichkeit auf dem Kirchplatz Hoveloh 1, Ascheberg statt; bei schlechtem Wetter im Gemeindehaus, Hoveloh 1, Ascheberg.
Es lesen: Renate Hamann und Angelika Ludwig

3./4. Oktober und 10./11. Oktober „Pflanzen in der Bibel“
Eine Patchworkausstellung mit 41 Ausstellungsstücken, die im Abstand von 2 Metern aufgestellt werden dürfen. Das passt so gerade in unsere Kirchen und Gemeindehäuser. Samstags von 15.00 – 21.00 Uhr; sonntags 13.00 – 18.00 Uhr.

Am 3./4. Oktober zeige ich die Ausstellung in Ascheberg, am 10./11. Oktober in Drensteinfurt.
Es werden noch Ehrenamtliche gesucht, die Ausstellung mit zu begleiten.
Aufgrund des Schutzkonzeptes brauchen wir immer 3 Personen, die die Ausstellung betreuen.
Ein „Einsatz“ wären immer 3 ½ Stunden. Je mehr Freiwillige sich melden, desto länger können wir die Ausstellung öffnen.
Bitte melden Sie sich bei mir, wenn Sie mithelfen können und wollen.

31.10. / 01.11. Kirche wird zum Escape-Room in der Gnadenkirche Ascheberg
Rund um Martin Luther und den Reformationstag wird die Kirche sich zum Escape-Room verwandeln.
Eine Aktion für Konfirmandinnen und Konfirmanden, Jugendliche und Erwachsen.
Nähere Informationen wird es Anfang Oktober geben.


Und nun wollen wir in der Verbundenheit mit unserer Gemeinde und den Christen in der Welt still werden und Gott bitten:


Fürbittengebet

Gott allen Trostes, wir bitten dich:
Schenke uns deinen Trost, damit unser Herz ruhig wird und wir deine Nähe spüren.

Wir denken an die Menschen, die unter ihrer ganz persönlichen Corona-Situation leiden.
Schenke ihnen deinen Trost.

Wir denken an die Menschen,
die immer wieder das Leid und den Tod von erkrankten und Sterbenden Menschen aushalten müssen: die Angehörigen,
die Pflegerinnen und Pfleger, die Ärzte, viele andere mehr.
Schenke ihnen deinen Trost.

Wir denken an die Menschen,
die in ihrem Leben Verletzungen in der Begegnung mit anderen Menschen ertragen mussten.
Schenke ihnen deinen Trost.

Schenke uns die Fähigkeit, allen Menschen so zu begegnen,
dass sie auch durch uns deine Liebe und deinen Trost spüren können.

Bleibe bei uns, du Gott allen Trostes,
mit deinem Wort und deiner Barmherzigkeit.
Amen.

So wollen wir Gott loben mit dem Gebet, das Jesus Christus uns gelehrt hat, dass uns mit allen Christen auf der ganzen Welt verbindet und das uns mit Gott verbindet:

 
Vater unser
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
         wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung;
        sondern erlöse uns von dem Bösen.
        Denn dein ist das Reich und die Kraft,
        und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
                                                                            Amen.

Hören oder Singen Sie: EG 170,1-4 – Komm Herr segne uns


Segensgebet aus Iona

         Gott segne uns.
         Gott umsorge uns in heiligem Geist
         Und leite unser Leben mit Liebe.

         Christi Herzlichkeit
         Leuchte aus unserem Inneren
         Und Christi eigener Friede herrsche
         An diesem Tag und alle Tage,
         bis das größere Leben ruft.
         Amen.


Der Gottesdienst wurde zusammengestellt von Pfarrerin Angelika Ludwig
© Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt

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