Lesegottesdienst für den Sonntag 27.09.2020 (16. Sonntag nach Trinitatis)

Begrüßung

Liebe Gemeinde,

ich begrüße Sie ganz herzlich zu diesem Gottesdienst, den LP Joachim Riemann für Sie erarbeitet hat und in der Martinskirche und in der Gnadenkirche feiern wird. Vielen Dank dafür.

Viele Gemeindeveranstaltungen haben nun wieder begonnen, besonders die Konfirmandenarbeit und die Vorbereitungen für einen „anderen Heiligabend“ laufen auf Hochtouren.
Schutzkonzepte sind absolut notwendig bei wieder ansteigenden Infektionszahlen, bedeuten aber auch einen erheblichen Mehraufwand für Veranstaltungen.
Deshalb muss ich nun alles „unter einen Hut“ bringen.
Ich bitte deshalb um Verständnis, dass es heute keine Links zu Musik gibt.

Diese auf YouTube zu finden dauert – wenn es gute Musik sein soll, doch immer eine ganze Weile und als der Gottesdienst heute Morgen bei mir ankam, war dafür leider keine Zeit mehr.

An den ersten beiden Oktoberwochenenden findet der gleiche Erntedankgottesdienst am 4. Oktober 2020 in der Gnadenkirche und am 11. Oktober 2020 in der Martinskirche statt.
Deshalb wird es für den 11. Oktober 2020 keinen neuen Lesegottesdienst geben. Diesen Gottesdienst, passend zu unserer Ausstellung „Pflanzen der Bibel“ werde ich für Sie erstellen.

Bis dahin Grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Ihre Pfarrerin Angelika Ludwig


Begrüßung

Wir feiern Gottesdienst in unserer Zerrissenheit, mit unseren Ängsten und Wünschen, in unserer Halbherzigkeit, mit unserem Wollen und Scheitern. Wir feiern Gottesdienst, um Gottes Botschaft von der Liebe und dem Leben zu bedenken und zu feiern. Im Wochenspruch aus dem zweiten Timotheusbrief (1,10) bezeugt uns der Apostel, dass wir dazu guten Grund haben und auf festem Grund stehen. Dort heißt es: „Christus Jesus hat dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht durch das Evangelium.“ Danken wir Gott, loben wir ihn, hören wir auf sein Wort und sagen wir ihm unsere Bitten und Nöte.
Guten Morgen liebe Gemeinde, ich wünsche Ihnen einen guten Sonntag.

Wir beginnen diesen Gottesdienst im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes. Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
…der Himmel und Erde gemacht hat.

Orgelmusik

Psalm
Wir beten mit Worten aus Psalm 68:

Die Gerechten freuen sich
und sind fröhlich vor Gott
und freuen sich von Herzen.
         Singet Gott, lobsinget seinem Namen!
         Macht Bahn dem, der auf den Wolken einherfährt;
         er heißt Herr. Freuet euch vor ihm!
Ein Vater der Waisen und ein Helfer der Witwen
ist Gott in seiner heiligen Wohnung,
         ein Gott, der die Einsamen nach Hause bringt,
         der die Gefangenen herausführt,
         dass es ihnen wohlgehe;
         aber die Abtrünnigen bleiben in dürrem Lande.
Gelobt sei der Herr täglich.
Gott legt uns eine Last auf, aber er hilft uns auch.
         Wir haben einen Gott, der da hilft,
         und den Herrn, einen Herrn, der vom Tode errettet.
Gebt Gott die Macht! Seine Herrlichkeit ist über Israel
und seine Macht in den Wolken.
         Zu fürchten bist du, Gott, in deinem Heiligtum.
         Er ist Israels Gott.
Er wird dem Volk Macht und Kraft geben.
Gelobt sei Gott!
(Psalm 68, 4-7.20.21.35.36)

Kyriegebet:
Wir suchen das Leben
und schrauben unsere Erwartungen immer höher.
Wir wollen genießen
und halten uns fest an Nebensachen.
Aber das Leben rinnt uns durch die Finger.

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich.

Gnadenzuspruch:
Jesus Christus hat dem Tode
die Macht genommen
und das Leben und ein unvergänglich Wesen
ans Licht gebracht durch das Evangelium.
(2. Tim. 1, 10b)

Tagesgebet:
Gott des Lebens,
du hast Christus von den Toten auferweckt
und uns das ewige Leben erschlossen.
Wir bitten dich, erhalte uns in der Zuversicht,
dass uns niemand dieses Leben wieder entreißen kann,
sondern dass wir alle Zeit geborgen sind in deiner Hand.
Erhöre uns um Jesu Christi willen.
Amen.

Orgelmusik

Evangelium
Lesen wir das Evangelium für den heutigen 16. Sonntag nach Trinitatis:
Die Auferweckung des Lazarus
Es steht bei Johannes im 11. Kapitel, die Verse 1.3.17-27.39-45

Es lag einer krank, Lazarus aus Betanien,
dem Dorf Marias und ihrer Schwester Marta.
Da sandten sie Schwestern zu Jesus
und ließen ihm sagen:
Herr, siehe, der, den du lieb hast, liegt krank.
Da kam Jesus und fand Lazarus schon vier Tage im Grabe liegen.
Betanien aber war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt.
Viele Juden aber waren zu Marta und Maria gekommen,
sie zu trösten wegen ihres Bruders.
Als Marta nun hörte, dass Jesus kommt, ging sie ihm entgegen;
Maria aber blieb im Haus sitzen.
Da sprach Marta zu Jesus:
Herr, wärst du hier gewesen,
mein Bruder wäre nicht gestorben.
Aber auch jetzt weiß ich: Was du bittest von Gott, das wird dir Gott geben.
Jesus spricht zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen.
Marta spricht zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird
bei der Auferstehung am Jüngsten Tage.
Jesus spricht zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, der wird leben, ob er gleich stürbe;
und wer da lebt und glaubt an mich,
der wird nimmermehr sterben.
Glaubst du das?
Sie spricht zu ihm:
Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist,
der Sohn Gottes, der in die Welt kommt.
Es war aber eine Höhle, und ein Stein lag davor.
Jesus spricht: Hebt den Stein weg!
Spricht zu ihm Marta, die Schwester des Verstorbenen:
Herr, er stinkt schon; denn er liegt seit vier Tagen.
Jesus spricht zu ihr: Habe ich nicht zu dir gesagt:
Wenn du glaubst, wirst du die Herrlichkeit Gottes sehen?
Da hoben sie den Stein weg.
Jesus aber hob seine Augen auf und sprach:
Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.
Ich wusste, dass du mich allezeit hörst;
aber um des Volkes willen, das umher steht, sagte ich`s,
damit sie glauben, dass du mich gesandt hast.
Als er das gesagt hatte, rief er mit lauter Stimme: Lazarus, komm heraus!
Und der Verstorbene kam heraus,
gebunden mit Grabtüchern an Füßen und Händen,
und sein Gesicht war verhüllt mit einem Schweißtuch.
Jesus spricht zu ihnen:
Löst die Binden und lasst ihn gehen!
Viele nun von den Juden, die zu Maria gekommen waren
und sahen, was Jesus tat, glaubten an ihn.

Halleluja
Wir haben einen Gott, der da hilft, und den Herrn, einen Herrn, der vom Tode errettet.
Halleluja

Apostolisches Glaubensbekenntnis

Orgelmusik

PREDIGT zu 2. Timotheus 1, 7-10
Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserem Vater und unserem Herrn Jesus Christus.

Liebe Gemeinde.
Als vor fast 20 Jahren, am 11. September 2001, die Anschläge von New York und Washington geschahen, war in den Tagen danach ein Satz immer wieder zu hören: Die Welt wird nicht mehr so sein, wie sie war. Wer konnte damals schon ahnen, dass knapp 20 Jahre später die Terroranschläge – trotz aller Monstrosität – in ihrer weltverändernden Wirkung fast harmlos wirken angesichts der Corona-Pandemie. Die Beharrungsfähigkeiten des Menschen und sein Wunsch zu einem bekannten, vertrauten Alltag zurückzukehren, sind immens, dennoch ist es durchaus möglich, dass wir in späteren Jahren die Zeit einteilen in eine Zeit vor Corona und in eine Zeit danach.

Und es ist nicht nur die Corona-Pandemie und ihre katastrophalen Folgen, die wir zurzeit noch gar nicht überschauen können, was zum Beispiel den afrikanischen Kontinent betrifft. Eine explosive Zunahme des Hungers und anderer Krankheiten wie Malaria, HIV und Tuberkulose, um nur wenige Stichworte zu nennen. .Die Welt wird wie in einer Art Zangenangriff auch von einer „anderen Seite“ bedroht: Die verheerenden Waldbrände in Teilen der Vereinigten Staaten sind genauso ein Hinweis auf das drängende Problem des Klimawandels wie die ausufernde Saison bedrohlicher Wirbelstürme. Es gab bis jetzt schon so viele Wirbelstürme, dass die Namen ausgehen. Meteorologen müssen jetzt eine Notfall-Namensliste nutzen – von Arthur bis Wilfred wurde schon alles verwendet.

Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich auf diese Situation, auf das Empfinden, von allen Seiten bedrängt und in die Enge getrieben zu werden. Auf konstruktive Art und Weise, wie die Bewegungen „Fridays for Future“ und „Churches for Future“, die für den vergangenen Freitag zu einem globalen Aktionstag und Klimastreik aufgerufen haben. Oder auf eine mitfühlende Art und Weise, wie alle, die bereit sind, weitere Flüchtlinge aus dem abgebrannten Lager Moria aufzunehmen. Es gibt aber leider auch die gegenteilige Erfahrung: Nachlässigkeit wie beim Großteil der 15.000 „Maskenmuffel“, die innerhalb von fünf Tagen von der Bundespolizei in Zügen zum Masketragen ermahnt werden mussten. Egoismus, der sich in privaten Feiern zeigt, die wie zum Beispiel in der Stadt Hamm zu Corona-Hotspots werden. Erschreckend auch die Zunahme von sogenannten Verschwörungsideologien, wie sie sich auf Demonstrationen gegen die Anti-Corona-Maßnahmen der Regierung Gehör verschaffen. Der Ton wird rauer und manche schrecken auch vor Gewalt nicht zurück. Eine Entwicklung, die den Eindruck, von allen Seite bedrängt zu werden, noch verstärkt.

Eine Situation vergleichbar mit den Lebensumständen der Christen in der zweiten Hälfte des 1. Jahrhunderts. Die erwartete Wiederkunft Christi hatte sich nicht eingestellt, die römische Staatsmacht reagierte zunehmend ablehnend und feindlich auf die neue religiöse Bewegung, die zeitweise blutig verfolgt wurde. In den christlichen Gemeinden traten immer häufiger Irrlehrer auf, die gegen die von den Aposteln überlieferte Lehre eigene Gedankengebäude errichteten. Wie sollte man in der feindlichen Umwelt überleben? Welcher Lehre sollte man folgen? Das können durchaus Fragen gewesen sein, die viele Christen damals umgetrieben haben. Eine Antwort darauf ist der zweite Brief an Timotheus, aus dem der Predigttext des heutigen Sonntags entnommen ist.

In der traditionellen Auslegung ist Paulus der Verfasser des Briefes. Er schreibt ihn aus seiner Haft in Rom und wendet sich direkt an Timotheus, seinem langjährigen Mitarbeiter, den Paulus über alles schätzte und der sich in der Gemeinde von Ephesus aufhielt. Die moderne Bibelwissenschaft kommt in der Mehrheit zu dem Schluss, dass der Brief nicht von Paulus direkt stammt, sondern von einem späteren Schüler in der Tradition des Paulus geschrieben wurde. Ein eigenes Schreiben mit der Autorität eines anderen zu umgeben, war in der Antike nicht unüblich und galt auch nicht als Fälschung. Ob jetzt von Paulus aus dem Gefängnis geschrieben oder später verfasst, die Situation der Leserinnen und Leser wird ähnlich gewesen sein. Wie schon gesagt: angefeindet, verunsichert, fragend.

Darauf reagiert der Verfasser. Direkt nach dem Eingangsgruß und einer Danksagung – also an zentraler Stelle – schreibt der Verfasser im ersten Kapitel:

Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit. Darum schäme dich nicht des Zeugnisses von unserm Herrn noch meiner, der ich sein Gefangener bin, sondern leide mit für das Evangelium in der Kraft Gottes. Er hat uns selig gemacht und berufen mit einem heiligen Ruf, nicht nach unsern Werken, sondern nach seinem Ratschluss und nach der Gnade, die uns gegeben ist in Christus Jesus vor der Zeit der Welt, jetzt aber offenbart ist durch die Erscheinung unseres Heilands Christus Jesus, der dem Tode die Macht genommen und das Leben und ein unvergängliches Wesen ans Licht gebracht hat durch das Evangelium.

 Angst zu haben, ist – glaube ich – für jeden Menschen eine Qual. Dabei ist es gleichgültig, ob es die Angst um die Entwicklung des Klimas ist, die Angst um die Zukunft unseres Landes oder die private Angst um die eigene Gesundheit, um die Gesundheit lieber Menschen, um die Zukunft der Kinder oder um den Arbeitsplatz. Es kann auch die Angst sein, die nächsten Rechnungen nicht bezahlen zu können oder im Alter einsam zu sein. Und bei den meisten Menschen – glaube ich – die Angst vor dem Tod. Gott möchte nicht, dass die Menschen, seine geliebten Geschöpfe, Angst haben. Das zieht sich wie ein roter Faden durch das Evangelium. „Fürchte dich nicht …“ – diese Worte der Engel finden sich immer wieder in der frohen Botschaft. Sie werden den Hirten gesagt, den Frauen am Grab, den Jüngern in der Begegnung mit dem Auferstandenen. Der Glaube an Gott, an seine Liebe und Gnade möchte und kann mir die Furcht im Leben nehmen. Doch wie geht das konkret? Was ist gemeint mit dem Geist der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit – gerade dann, wenn ich mich fürchte?

Für mich persönlich bedeutet Kraft, am Glauben festzuhalten – gerade dann, wenn es schwierig ist. Paulus ermuntert Timotheus, das Evangelium zu verkünden – auch dann, wenn das Leiden bedeutet. Am Glauben festzuhalten heißt für mich auch, mich an Gottes Fürsorge, die ich erfahren habe, zu erinnern, wenn ich sie gerade nicht spüre. Darauf zu vertrauen, dass Gott es immer gut mit mir meint – auch dann, wenn ich die Wege, die er mich gerade gehen lässt, nicht verstehe. Mir hilft es dann, Ängste, Sorgen, Zweifel und Fragen laut im Gebet auszusprechen. Was in Worte gefasst ist, verliert ein wenig von seinem diffusen, oft ins maßlose wachsenden Schrecken. Beten im Vertrauen darauf, dass ich gehört werde. Im Vertrauen darauf, dass meine Ängste und Sorgen, wenn ich sie im Gebet ausspreche, nicht mehr meine Ängste alleine sind, sondern Gott sich ihrer annimmt. Kraft bedeutet für mich auch Geduld. Geduld zu haben mit Gottes Liebe, wie er Geduld hat mit meiner Schwäche.

Liebe in diesem Zusammenhang bedeutet für mich, zu versuchen, einmal von mir wegzusehen und den Nächsten in den Blick zu nehmen. Wenn ich zu viel um mich selbst kreise, wird mein Horizont sehr klein – und die Ängste um mich können sehr groß werden. Es geht nicht darum, den eigenen Kummer zu verneinen, es ist aber eben auch nicht der einzige Kummer der ganzen Welt. Es ist eine wunderschöne Erfahrung: Sich für den Nächsten einzusetzen, erleichtert. Alleine dadurch, weil ich nicht auf mich und meine Ängste fixiert bleibe. Und weil ich weiß, dass es Gott gefällt.

Besonnenheit ist vielleicht das, was wir momentan am dringendsten brauchen. Vor allem Reden und Handeln ruhig werden und nachdenken. Der Beter schreibt im Psalm 4 – ich lese es aus der Einheitsübersetzung, da es dort ein wenig klarer ist als bei Luther –: „Ereifert ihr euch, so sündigt nicht! Bedenkt es auf eurem Lager und werdet stille.“ (Psalm 4,5) Wenn doch nur die vielen, die sich in den letzten Wochen auf Demonstrationen geäußert haben, diesen Ratschlag befolgt hätten, wäre uns vielleicht viel an Radikalismus, der zurzeit unsere Gesellschaft gefährdet und mir auch Sorge macht, erspart geblieben. Doch Besonnenheit ist nicht nur eine Hilfe im Politischen, sondern auch im Privaten. Wenn ich mich in meine Angst hineinsteigere, dann ist es hilfreich – und sehr schwer – in Ruhe nachzudenken. Die Situation, die mich ängstigt, zu analysieren und über Auswege nachzudenken. Manche Felsbrocken werden dann zu kleinen Kieseln. Und manche Felsbrocken bleiben Felsbrocken. Ich kann meine Angst nicht loswerden. Dann heißt für mich Besonnenheit, den nicht zu vergessen, der mir jede Angst nehmen kann: Gott. Versuchen wir Gott nicht so klein zu denken. Machen wir ihn klein, wächst uns die Angst über den Kopf.

Dass wir ihm vertrauen dürfen, davon schreibt Paulus an Timotheus. Gott ist uns gnädig und hat seine Gnade Mensch werden lassen in Jesus Christus, der sogar dem Tod die Macht genommen und uns ewiges Leben geschenkt hat. Seit der Auferstehung Jesu ist die Welt nicht mehr so, wie sie vorher gewesen ist. Seitdem haben wir eine Hoffnung, stärker als jede Angst und über den Tod hinaus. Ich spüre das nicht immer, aber ich kann immer wieder zu diesem Glauben zurückkehren, mich von Gott zurückführen lassen in das Vertrauen auf ihn, damit ich lebe. Paulus schreibt im zweiten Brief an die Korinther im Kapitel 4: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht.“

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, er bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus. Amen.

Orgelmusik

Abkündigungen                                    
Besonders hinweisen möchte ich auf unsere Ausstellung:

Pflanzen der Bibel.
Heilend. Belebend. Nährend.
40 textile Pflanzen der Bibel. Eine Patchwork-Ausstellung

Gnadenkirche Ascheberg, Hoveloh 1
3. Oktober 2020 – 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr
4. Oktober 2020 – 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

 Martinskirche Drensteinfurt, Bahnhofstr. 12
10. Oktober 2020 – 15.00 Uhr bis 21.00 Uhr
11. Oktober 2020 – 13.00 Uhr bis 18.00 Uhr

In der Ausstellung gilt die Maskenpflicht und die Handdesinfektion, sowie der Eintrag in die Rückverfolgungsliste.

Gute Durchlüftung und geregelter Eingang werden dafür sorgen, dass Sie entspannt und so sicher wie derzeit möglich durch die Ausstellung bummeln können.


Fürbittengebet

Lebendiger und wahrer Gott, dein Erbarmen erfüllt die Welt, du begegnest uns jeden Tag mit deiner Gnade. Du bist unter uns und wir dürfen dich voller Vertrauen bitten:

Für alle Menschen, die das Lieben verlernt haben, die hart geworden sind in den Enttäuschungen ihres Lebens.

Für alle Menschen, die das Danken verlernt haben, weil sie alles Gute in ihrem Leben für selbstverständlich halten.

Für alle Menschen, die in Trauer und Leid, durch Katastrophen und Krankheit die Freude verloren haben. Besonders denken wir an die Opfer der Corona-Pandemie und der Naturkatastrophen in den Vereinigten Staaten und weltweit.

Für alle Menschen, die sich gegenüber deiner Liebe verschlossen haben, weil sie sich von dir im Stich gelassen fühlen.

Für alle Menschen, die nach Freiheit hungern, die ihren Glauben zu dir nur im Geheimen und unter Gefahren bekennen können.

Für alle Menschen, die nach Gemeinschaft hungern, die unter Einsamkeit leiden und denen niemand zuhört.

Wir bitten dich für uns: Durchdringe und erfülle uns mit deiner Liebe. Schenke uns Mut und Vertrauen, dass wir uns immer wieder neu auf deine Liebe einlassen.

Zusammen beten wir mit den Worten Jesu:

Vater unser
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gebe uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung;
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft,
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Segen
Der Friede Gottes, der alles Begreifen übersteigt, bewahre  eure Herzen und eure Gedanken in der Gemeinschaft mit Christus Jesus.

Das gewähre euch der dreieinige Gott: der Vater und der Sohn und der Heilige Geist. Amen.


Der Gottesdienst wurde zusammengestellt von LP J. Riemann
© Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt

2 Kommentare

  1. Gott segne die Gemeinde und ihr Wort💒

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