Lesegottesdienst für den Sonntag 12.07.2020 (5. Sonntag nach Trinitatis)

Begrüßung

Liebe Gemeinde,

für diesen Sonntag hat Pfarrer Thomas Böhme den Gottesdienst für Sie geschrieben.

Wie im letzten Lesegottesdienst angekündigt ist Angelika Ludwig im Sommerurlaub, weshalb ich Sie an dieser Stelle begrüßen darf. Einige haben mich vielleicht schon beim Open-Air Gottesdienst in Ascheberg kennenlernen dürfen, andere haben mich vielleicht schon in den Lokalzeitungen gefunden. Ich freue mich auf diese neue Aufgabe in der Mirjam-Kirchengemeinde und hoffe auf ein baldiges persönliches Kennenlernen.
Herzliche Grüße (stellvertretend auch von Angelika Ludwig)

Kevin Stuckenschnieder


Einstimmung

Es erfordert Mut und Vertrauen, etwas Neues zu beginnen. Simon und seine beiden Gefährten Jakobus und Johannes lassen sich auf etwas Neues ein. So wie Abram seine Heimat verlässt und sich auf den Weg macht in ein neues Land. Niemand kann ihnen Sicherheit geben, dass alles so wird, wie sie es erwarten. Sie wagen Neues allein im Vertrauen auf Gottes Verheißung.

Singen oder hören Sie: Lied EG 445Gott des Himmels und der Erden

Wochenspruch
„Aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es.“
Eph 2,8

Votum
Der Herr sei mit euch
und mit deinem Geist.
Im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes.
Amen!
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.


Psalm

Wir beten mit Worten aus Psalm 73, 23-26.28 (EG 734)
Dennoch bleibe ich stets an dir;
denn du hältst mich bei meiner rechten Hand,
du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Wenn ich nur dich habe,
so frage ich nichts nach Himmel und Erde.
Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet,
so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
Aber das ist meine Freude, dass ich mich zu Gott halte
und meine Zuversicht setze auf Gott den Herrn,
dass ich verkündige all dein Tun.

Wir wollen Gott loben, indem wir sprechen:
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und alle Zeit und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen

Kyriegebet
Lasst uns vor Gott treten und daran denken, was uns bedrückt und belastet und wofür wir Verantwortung tragen:
Wir kommen zu dir, Gott,
mit den Bildern und Nachrichten der vergangenen Tage.
Wir beklagen den Tod von Menschen, die aus Not, vor Gewalt und Armut fliehen,
wir beklagen unsere Hilflosigkeit und unsere Zögerlichkeit,
wir beklagen das berechnende Kalkül mit dem gefragt wird, wem zu helfen sei und wem nicht.
Wir beklagen die zunehmende Gewalt gegen Fremde, die Vorurteile und den daraus wachsenden Hass.
Wir bitten,
gib uns den Mut, gegen Unrecht anzugehen,
öffne unsere Augen und Herzen, dass wir nicht achtlos an Notleidenden vorübergehen.
Lass uns das Richtige tun.
Wir rufen zu dir:
Erbarme dich unser.

Wir bitten um Gottes Erbarmen
Kyrie eleison
          Herr, erbarme dich
Christe eleison
          Christe, erbarme dich
Kyrie eleison
          Herr, erbarme dich über uns

Gnadenspruch
Gottes Worte an Josua sind Worte über alles Zeiten hinaus und gelten auch uns:
Sei getrost und unverzagt. Lass dir nicht grauen und entsetze dich nicht; denn der der Herr, dein Gott, ist mit dir in allem, was du tun wirst.
(Josua 1,9)

Gebet
Gott,
von allen Seiten umgibst du mich
und hältst deine Hand über mir.
So beschützt
kann ich immer wieder aufbrechen
und es wagen, Neues zu beginnen.
Behütet von Deiner Hand
kann ich zur Ruhe kommen
und mich öffnen für dein Wort
und deine alltägliche, oft unscheinbare Nähe.
Amen.

Lesung 1.Mose 12,1-4
In diesen Wochen und Monaten spüren wir: Wir wissen nicht, was die Zukunft für uns bereithält. Immer wieder sind Menschen in eine ungewisse Zukunft aufgebrochen. Lasst uns hören, was Gott dem Stammvater des Volkes Israel, Abram, in dieser Situation sagt: 

Geh aus deinem Vaterland und von deiner Verwandtschaft und aus deines Vaters Hause in ein Land, das ich dir zeigen will. Und ich will dich zum großen Volk machen und will dich segnen und dir einen großen Namen machen, und du sollst ein Segen sein. Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle Geschlechter auf Erden. Da zog Abram aus, wie der Herr zu ihm gesagt hatte, und Lot zog mit ihm. Abram aber war fünfundsiebzig Jahre alt, als er aus Haran zog.

Halleluja.
Der Herr lässt sein Heil verkündigen;
vor den Völkern macht er seine Gerechtigkeit offenbar.
Halleluja.
(Psalm 98,2)

Apostolisches Glaubensbekenntnis

Singen oder hören Sie: EG 241 – Wach auf, du Geist der ersten Zeugen

 

 Predigt zu Lukas 5,1-11

„Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn Jesus Christus.“ (1. Kor. 1,3)

  1. Lesung: Lukas 5, 1-11

1 Es begab sich aber, als sich die Menge zu ihm drängte, zu hören das Wort Gottes, da stand er am See Genezareth. 2 Und er sah zwei Boote am Ufer liegen; die Fischer aber waren ausgestiegen und wuschen ihre Netze. 3 Da stieg er in eines der Boote, das Simon gehörte, und bat ihn, ein wenig vom Land wegzufahren. Und er setzte sich und lehrte die Menge vom Boot aus.

4 Und als er aufgehört hatte zu reden, sprach er zu Simon: Fahre hinaus, wo es tief ist, und werft eure Netze zum Fang aus! 5 Und Simon antwortete und sprach: Meister, wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen; aber auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen. 6 Und als sie das taten, fingen sie eine große Menge Fische und ihre Netze begannen zu reißen. 7 Und sie winkten ihren Gefährten, die im andern Boot waren, sie sollten kommen und ihnen ziehen helfen. Und sie kamen und füllten beide Boote voll, sodass sie fast sanken. 8 Da Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sprach: Herr, geh weg von mir! Ich bin ein sündiger Mensch. 9 Denn ein Schrecken hatte ihn erfasst und alle, die mit ihm waren, über diesen Fang, den sie miteinander getan hatten, 10 ebenso auch Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, Simons Gefährten. Und Jesus sprach zu Simon: Fürchte dich nicht! Von nun an wirst du Menschen fangen. 11 Und sie brachten die Boote ans Land und verließen alles und folgten ihm nach.

2.

Liebe Gemeinde,

die Geschichte, die Lukas erzählt, erzählt eigentlich nicht von einem wunderbaren Fischfang zur Zeit Jesu. Die Geschichte erzählt von einer späteren Zeit, die Zeit der entstehenden Kirche, in der es darum ging, Menschen zu gewinnen, auf christliche Weise an Gott zu glauben. Was kann man tun und was führt zum Erfolg? Das ist eine Frage, auf die die Geschichte eine Antwort gibt.  Schließlich ist es eine Geschichte auch über uns, unsere Kirche heute.

Im Mittelpunkt steht der Fischer Simon, später Petrus, der „Fels“ genannt, und seine Kollegen. Lukas nutzt die Berufssituation der Fischer in dieser Geschichte als Bild. In der Nacht fahren sie hinaus, um zu fischen, in den frühen Morgenstunden kommen sie zurück. In dieser Nacht war ihre Arbeit vergeblich, sie haben nichts gefangen. Müde sind sie, erschöpft, vielleicht resigniert und in Sorge um ihren Lebensunterhalt.

Was Lukas über diesen erfolglosen Fischfang erzählt, kann ich ohne große Mühe auf die Situation der Kirche heute übertragen. So viele Menschen wie nie sind im vergangenen Jahr aus der Kirche ausgetreten. Prognosen über die Zukunft der Kirche und unserer Gemeinden für die nächsten Jahre zeichnen ein düsteres Bild. Die Evangelische Kirche richtet sich auf einen Sparkurs für die die kommenden Jahre bis 2030 ein.

Was wird werden, fragen manche. Müde sind viele, erschöpft. Manche vielleicht auch resigniert. Manche machen sich Sorgen um ihre berufliche Zukunft. Durch die Corona-Situation werden die Aussichten nicht besser, nein, schlechter. So geht es nicht wenigen Menschen: Erschöpft sind sie, voller Sorge um die Zukunft.

3.

Ich hatte zu Anfang gesagt: Die Geschichte, die Lukas erzählt, ist eine Geschichte der Gemeinde, der beginnenden Kirche. Erfolgslosigkeit gehörte anscheinend von Anfang an zu den Erfahrungen, die  Christen gemacht haben und machen.

Aber das ist nur der Anfang der Geschichte, die Lukas erzählt. Im Weiteren nimmt sie eine andere Wendung. Ich frage: Was brachte die Wende? Was motiviert die Fischer, erneut zu fahren? Ich werfe einen Blick auf das, was Lukas von Christus erzählt.

Jesus lehrt, erzählt Lukas. In seinem Fall heißt das: Jesus erzählt in einfachen und verständlichen Worten von Gott. Etwas daran bewegt die Menschen, rührt sie an, nimmt sie gefangen. Und auch Simon und seine Fischerkollegen lassen sich gefangen nehmen von dem, was Jesus erzählt. Petrus sagt nach kurzem Zögern, er würde noch einmal hinausfahren, es noch einmal versuchen: „Auf dein Wort hin will ich die Netze auswerfen.“

Später, Petrus ist inzwischen schon eine Weile mit Jesus zusammen gewesen, wird er sagen: „Du hast Worte des ewigen Lebens“ (Johannes 6,68). Worte des ewigen Lebens, haben sie ihn  viellecht schon bei der ertsen Begegnung mit Jesus bewogen, es erneut zu versuchen?

„Worte des ewigen Lebens“: An welche Worte Christi mag man dabei denken? Wenn ich mir diese Frage stelle, dann fällt mir dabei ein Wort, ein Satz Jesu ein. „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Mt. 11,28) Nicht ohne Grund nennt man diesen Satz den „Heilandsruf“.

4.

Kommt her zu mir alle… Ich kann zu Gott kommen, so wie ich bin: mit meiner Erschöpfung; mit meiner Enttäuschung; mit den Verlusten, die ich erlebt habe; mit meiner Unvollkommenheit, die mich schmerzt und mich manchmal an mir selbst zweifeln lässt. Ich kann zu Gott kommen, mühselig und beladen und mit Sorgen, nicht nur um mich, sondern auch um andere, um unseren Enkel und die Sorge, in welche Welt er hineinwächst. So kann ich zu Gott kommen.

Kommt her zu mir, ALLE… Christus sagt und zeigt: Bei Gott gibt es keine Grenzen. Kein Grenzzaun hält die Menschen ab, kein Meer hindert sie. Bei Gott gibt es keine Agentur „Frontex“. Alle dürfen kommen: die wenig Angesehenen, diejenigen, die sich etwas haben zu Schulden kommen lassen wie auch die Rechtschaffenden, die arme Witwe wie der korrupte Zollbeamte. Der Reiche darf kommen, den Jesus, wie es heißt „liebgewinnt“, und über den Jesus traurig wird, weil er an seinem Reichtum festhält und nicht loslassen kann. Die Frau aus Samaria, aus dem verhassten Nachbarvolk, darf kommen, in Sorge um ihre Tochter. Jesus will ihr erst nicht helfen. Aber dann überwindet sie die Grenze indem sie sagt, dass ja sogar die Hunde die Brocken unter dem Tisch bekommen. Jesus lässt sich von ihrem Mut und ihrem Vertrauen berühren und hilft ihrer Tochter.

„Kommt her zu mir alle…“ Gott berührt uns und er lässt sich berühren von unserer Mühsal und unserem Leid. Für mich sind das Worte ewigen Lebens. Worte, in denen ich mich und wir alle uns bergen können. 

5.

In dem, was die Bibel von Christus erzählt, geht es nicht nur um gesprochene Worte. All sein Handeln, sein Tun ist Reden ohne Worte. Christus geht hin zu den Menschen, spricht mit ihnen und noch wichtiger, er hört ihnen zu. Er sitzt mit ihnen am Tisch, isst und trinkt mit den so Verschiedenen.

Gott handelt, er berührt und lässt sich berühren, er geht hinein in die Häuser, er kommt zu den Menschen, wo sie gepflegt werden, hat keine Scheu vor dem Kontakt mit Erkrankten. Er kommt zu den Menschen an ihren Arbeitsplätzen und sucht sie dort auf. Jesus sucht Simon und seine Kollegen dort auf, wo sie arbeiten: am Ufer des Sees. Es ist ihr Arbeitsplatz.

„Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“: Ich frage mich, was diese Worte an einem Arbeitsplatz in der Fleischindustrie oder wo auch immer Menschen mit Werkverträgen arbeiten, bedeuten könnte. Und was solche Worte dort bewirken würden.

Worte ewigen Lebens: Für uns, für seine Gemeinde, seine Kirche sind sie Einladung und Auftrag zugleich. Wie auch Simon und seine Kollegen Jakobus und Johannes einen Auftrag erhalten: In Zukunft sollen sie Menschen fangen.

Jünger als Menschenfänger? Das darf man nicht missverstehen. Darum erinnere ich noch einmal daran, durch was Menschen sich von Gott gefangen nehmen lassen: Dadurch, dass er Menschen berührt, sie zu sich kommen lässt und ihnen Ruhe und Kraft in ihrer Mühsal verschafft, und darin ein Freund aller Menschen ist. 

Ich kann nicht umhin, bei der Geschichte vom Fischzug, bei dem Boote so voll werden, dass sie fast sinken, an die aktuelle Situation im Mittelmeer zu denken. „Das Boot ist voll.“ Darum müssten wir Grenzen aufrichten oder vorhandene Grenzen verstärken, hört man immer wieder. Menschen verlieren im Mittelmeer ihr Leben – sie gehen verloren. Mit Unterstützung der Evangelischen Kirche in Deutschland, vielen Gemeinden, kirchlichen und nichtkirchlichen Institutionen wurde ein Schiff erworben, dass in wenigen Wochen unter dem Namen „Sea-Watch 4“ ins Mittelmeer auslaufen wird, um Menschen vor dem Ertrinken zu retten. Damit niemand verloren geht. Informationen finden sie im Internet (https://sea-watch.org/das-projekt/sea-watch-4/).

  1.  

Ich habe am Anfang gesagt, die Geschichte vom Fischzug, die Lukas erzählt, ist eine Geschichte über die Kirche und wie sich Menschen berühren, gefangen nehmen lassen. Sie ist eine Geschichte davon, was zu tun ist und was erfolgreich ist.

Ich glaube fest daran, dass Worte und Taten ewigen Lebens Menschen, also auch sie und mich, berühren können und immer wieder berühren werden.

Wo die Worte Christi „Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“ Zu hören sind und Taten daraus folgen, lassen sich Menschen von Gott berühren und von ihm gefangen nehmen.
Amen.

Der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.
(Phil. 4,7)


Singen oder hören Sie: Da wohnt ein Sehnen tief in uns (Lieder zwischen Himmel und Erde, 209)

 

Da wohnt ein Sehnen tief in uns, o Gott, nach dir, dich zu sehn, dir nah zu
sein. Es ist ein Sehnen, ist ein Durst nach Glück, nach Liebe, wie nur du sie gibst.

1. Um Frieden, um Freiheit, um Hoffnung bitten wir. In Sorge, im Schmerz – sei da, sei uns nahe, Gott.

2. Um Einsicht, Beherztheit, um Beistand bitten wir. In Ohnmacht, in Furcht – sei da, sei uns nahe, Gott.

3. Um Heilung, um Ganzsein, um Zukunft bitten wir. In Krankheit, im Tod – sei da, sei uns nahe, Gott.

4. Dass du, Gott, das Sehnen, den Durst stillst, bitten wir. Wir hoffen auf dich – sei da, sei uns nahe, Gott.


Gebet
Gott,
dein Sohn ruft uns zu:
„Kommt her alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“
So kommen wir zu dir mit. Dem, was uns Sorgen und Mühsal bereitet, mit unseren Bitten für uns und andere, für diese Welt.
Wir bitten:
Mach dem Hass und der Gewalt gegen Fremde in unserem Land und in anderen Ländern ein Ende.
Schenke Frieden den Menschen, die unter Krieg, Verfolgung und Not leiden.
Lass Menschen für gerechten Lohn und unter gerechten Arbeitsbedingungen arbeiten, nicht nur in anderen, sondern auch in unserem eigenen Land.
Gib Kranken Mut und ihren Angehörigen Kraft, das Schwere mit ihnen zu tragen.
Tröste die, die einen geliebten Menschen verloren haben. Wir bitten für die Angehörigen der Verstorbenen in unserer Gemeinde.
Gott, wir bitten dich für uns: stärke und ermutige uns, wenn wir mühselig sind und beladen. Gib uns Mut und Kraft, zu tun, was dein Sohn uns aufträgt.
Dabei hören wir auf das, was Christ uns sagt:
„Kommt her alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch erquicken.“
Alles was wir erbitten für uns, für andere und für diese Welt legen wir in das Gebet, das auch Jesus gebetet hat:

Vater unser… 
Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung;
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft,
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Singen oder hören Sie: EG171 – Bewahre uns Gott, behüte uns Gott


Segen
Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
(4.Mose 6, 24-26)

 

Der Gottesdienst wurde zusammengestellt von Pfarrer Thomas Böhme
© Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt

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