Lesegottesdienst für den 4. Sonntag der Passionszeit (Lätare) 14.03.2021

Liebe Gemeinde,

ich begrüße Sie ganz herzlich zu diesem Gottesdienst, den Pfarrer i.R. W.Voß für Sie heute erarbeitet hat. Vielen Dank dafür!

Auch heute möchte ich die Abkündigungen voranstellen: Im Moment steigen die Corona-Zahlen wieder leicht an. Deshalb bleiben wir dabei, dass unsere Präsenzgottesdienste OpenAir gefeiert werden, auch wenn das Wetter nass und stürmisch ist.
Ich hoffe, dass sich das bald beruhigt.

Falls jemand zu Hause leichte Garten-Klappstühle übrighat, die er / sie nicht mehr braucht, dann würden wir uns darüber freuen.
Wenn Sie sie nicht selbst vorbeibringen können / möchten, dann melden Sie sich einfach im Gemeindebüro, dann sorgen wir für den Transport.

Wir gehen auf das Osterfest zu. Für die Karwoche und das Osterfest habe ich Ihnen eine „Ostertüte“ zusammengestellt. In Ihr finden Sie verschiedene Texte, Geschichten, eine Osterkerze und einen Lesegottesdienst für Ostersonntag.
Es gibt unterschiedliche Tüten für Erwachsene und Familien mit Kindergarten und/oder Grundschulkindern.
Für Jugendliche gibt es einen eigenen Osterbrief.

Sie können diese Tüten ab 19.03.2021 zu den üblichen Gemeinebüro-Öffnungszeiten abholen bzw. abholen lassen. Weitere Abholzeiten folgen im nächsten Lesegottesdienst.

Neben den Sonntagsgottesdiensten finden auch am Karfreitag Gottesdienste statt:
10.00 Uhr Gnadenkirche
15.00 Uhr Martinskirche (Achtung! Der Gottesdienst findet am Nachmittag statt, weil er in diesem Jahr statt der gesungenen Johannespassion stattfindet)

Nun wünsche Ich Ihnen einen gesegneten Gottesdienst.

Ihre Pfarrerin Angelika Ludwig


Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.

Joh 12, 24

Im Namen Gottes,
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen!
Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn,
der Himmel und Erde gemacht hat.

Lied: EG 447, 1-3 – Lobet den Herren alle, die ihn ehren

  1. Lobet den Herren alle, die ihn ehren; lasst uns mit Freuden seinem Namen singen und Preis und Dank zu seinem Altar bringen. Lobet den Herren!
  2. Der unser Leben, das er uns gegeben, in dieser Nacht so väterlich bedecket
    und aus dem Schlaf uns fröhlich auferwecket: Lobet den Herren!
  3. Dass unsre Sinnen wir noch brauchen können und Händ und Füße, Zung und Lippen regen, das haben wir zu danken seinem Segen. Lobet den Herren!


Psalm 84, 6-13            EG 735.2

Wohl den Menschen, die dich für ihre Stärke halten
und von Herzen dir nachwandeln!
Wenn sie durchs dürre Tal ziehen, wird es ihnen zum Quellgrund,
und Frühregen hüllt es in Segen.
Sie gehen von einer Kraft zur andern
und schauen den wahren Gott in Zion.
Herr, Gott Zebaoth, höre mein Gebet;
vernimm es, Gott Jakobs!
Gott, unser Schild, schaue doch;
sieh doch an das Antlitz deines Gesalbten!
Denn ein Tag in deinen Vorhöfen
ist besser als sonst tausend.
Ich will lieber die Tür hüten in meines Gottes Hause
als wohnen in der Gottlosen Hütten.

Denn Gott der Herr ist Sonne und Schild; der Herr gibt Gnade und Ehre.
Er wird kein Gutes mangeln lassen den Frommen.
Herr Zebaoth, wohl dem Menschen,
der sich auf dich verlässt!  Kommt, lasst uns anbeten….

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist,
wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.

 

Kyriegebet

Gott, miteinander feiern wir Gottesdienst, diese Zeit gehört dir – du schenkst sie uns.
Hinter uns liegt eine Woche, wie seit langem bestimmt vom CoronaVirus.
Wir haben unsere Zeit gefüllt mit dem, was wir für wichtig hielten. Haben sie verschwendet mit dem, was nicht wichtig war.
Miteinander feiern wir Gottesdienst. Diese Zeit gehört dir. Lass sie uns zum Segen werden.
Erbarme dich unser.

Herr, erbarme dich.
Christus, erbarme dich.
Herr, erbarme dich über uns.


Gnadenzusage

Jetzt können wir aufatmen – Jesus Christus verspricht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.“ Unter seiner Gegenwart feiern wir Gottes Liebe.


Kollektengebet

Freuen sollen sich in dir, Gott, alle, die dir angehören. Sättige uns mit dem Brot des Lebens, dass wir aus der Kraft deines Sohnes leben und einander in Liebe begegnen. Durch ihn, unsern Herrn Jesus Christus, der mit dir und den Heiligen Geist lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen


Evangelium 
Johannes 12, 20-24

20 Es waren aber einige Griechen unter denen, die heraufgekommen waren, um anzubeten auf dem Fest.
21 Die traten zu Philippus, der von Betsaida aus Galiläa war, und baten ihn und sprachen: Herr, wir wollten Jesus gerne sehen.
22 Philippus kommt und sagt es Andreas, und Philippus und Andreas sagen’s Jesus weiter.
23 Jesus aber antwortete ihnen und sprach: Die Zeit ist gekommen, dass der Menschensohn verherrlicht werde.
24 Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht.
Amen!


Glaubensbekenntnis

Ich glaube an Gott,
den Vater, den Allmächtigen,
den Schöpfer des Himmels und der Erde,
und an Jesus Christus,
seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
empfangen durch den Heiligen Geist,
geboren von der Jungfrau Maria,
gelitten unter Pontius Pilatus,
gekreuzigt, gestorben und begraben,
hinabgestiegen in das Reich des Todes,
am dritten Tage auferstanden von den Toten,
aufgefahren in den Himmel;
er sitzt zur Rechten Gottes,
des allmächtigen Vaters;
von dort wird er kommen,
zu richten die Lebenden und die Toten.
Ich glaube an den Heiligen Geist,
die heilige christliche Kirche,
Gemeinschaft der Heiligen,
Vergebung der Sünden,
Auferstehung der Toten
und das ewige Leben.
Amen.

Lied 396, 1-4 – Jesu, meine Freude

  1. Jesu, meine Freude, meines Herzens Weide, Jesu, meine Zier:
    Ach, wie lang, ach lange ist dem Herzen bange und verlangt nach dir!
    Gottes Lamm, mein Bräutigam, außer dir soll mir auf Erden nichts sonst liebers werden.
  2. Unter deinem Schirmen bin ich vor den Stürmen aller Feinde frei.
    Lass den Satan wettern, lass die Welt erzittern, mir steht Jesus bei.
    Ob es jetzt gleich kracht und blitzt, ob gleich Sünd und Hölle schrecken, Jesus will mich decken.
  3. Trotz dem alten Drachen, Trotz dem Todesrachen, Trotz der Furcht dazu!
    Tobe, Welt, und springe; ich steh hier und singe in gar sichrer Ruh.
    Gottes Macht hält mich in Acht, Erd und Abgrund muss verstummen, ob sie noch so brummen.
  4. Weg mit allen Schätzen; du bist mein Ergötzen, Jesu, meine Lust.
    Weg, ihr eitlen Ehren, ich mag euch nicht hören, bleibt mir unbewusst!
    Elend, Not, Kreuz, Schmach und Tod soll mich, ob ich viel muss leiden, nicht von Jesus scheiden.


Predigt
Gnade sei mit euch und Friede von Gott unserm Vater und unserm Herrn Jesus Christus. Amen

Liebe Gemeinde,

Ein Weizenkorn, nur ein winziges Korn, klein, hart eher unscheinbar; farblich auch nicht gerade berückend – und doch hat es das Zeug zum Wunderding, denn recht betrachtet ist darin das ganze Wunder des Lebens  verborgen – ein Freudenquell.

Ein Weizenkorn – Jesus nahm es in die Hand. Demonstrierte daran zum einen die Großartigkeit der Schöpfung Gottes. Zum andern aber auch, wie weit die Liebe dessen geht, dem du und ich das Leben verdanken.

Ein Weizenkorn, Weizen, wie er im Frühjahr gesät wird. Im Boden wird das Korn keimen, die Erdkruste durchbrechen, einen Halm treiben. Der wird heranwachsen, eine Ähre bilden und nach der Blüte wird sich in der Ähre jedes Korn vervielfachen.

24 Amen*, ich versichere euch: Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht.

… so Jesus im Evangelienbericht des Johannes – wir hörten es im Evangelium und ja auch zu Beginn des Gottesdienstes heute.

Das Saatkorn in der Erde löst sich indessen auf, verschwindet durch Verwandlung. Es hat seinen Zweck erfüllt, viele Körner hervorgebracht, aus denen dann, zu Mehl gemahlen Brot wird. Brot des Lebens.

Einem einzelnen Korn in der Hand sieht man’s nicht an. Und doch ist es so – wir wissen es von Kindheit an. In diesem ist das Leben vorborgen, auch meins und deins.

Grund genug, etwas intensiver darüber nachzudenken.

20 Unter denen, die zum Fest nach Jerusalem gekommen waren, um Gott anzubeten, befanden sich auch einige Nichtjuden.

(Wörtlich Griechen (Luther); damit sind Menschen aus nichtjüdischen Völkern gemeint, die den einen Gott Israels verehrten und sich untereinander auf Griechisch verständigten.)

21 Sie gingen zu Philippus, der aus Betsaida in Galiläa* stammte, und sagten zu ihm: »Herr, wir möchten gerne Jesus kennenlernen.«

22 Philippus sagte es Andreas, und die beiden gingen zu Jesus.

23 Er antwortete ihnen: »Die Stunde ist gekommen! Jetzt wird die Herrlichkeit des Menschensohns* sichtbar werden.

„Wir möchten gerne Jesus kennenlernen!“ Fremde Menschen sagen das. Gojim., Heiden, Unreine, wie manche Fromme es zu sagen pflegten. Die Fremden wollten nun Jesus nicht einfach nur sehen, sondern kennen lernen hieß für sie: sie wollten den Sohn Gottes, sie wollten Gott selbst begegnen.

„Ja, kommt ruhiger näher, schaut mich genau an. Ich bin es, der Sohn Gottes.“ So haben sie sich die Begegnung mit Jesus vielleicht vorgestellt.

Aber es war dann doch ganz anders. „Amen (oder mit Luther: Wahrlich) ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht ..“ Johannes wusste, dass Jesus mit solchen Worten auf seinen Weg zum Kreuz hinwies. Im Wort vom Weizenkorn wird die Verherrlichung des Gottessohnes am Kreuz offenbart.

Ich weiß nicht, ob die Fremden das verstanden haben. Ich weiß auch nicht, was die dabeistehenden Jünger sich gedacht haben mögen. Ich weiß nur: Manchmal fällt es auch mir schwer, Jesus zu begreifen. Vor allem das mit der Verherrlichung im Leiden.

Eine junge Frau sagte einmal: Ich möchte Gott ja finden, aber ich sehe ihn nicht. Manchmal meine ich, er ist da. Aber so vieles ist verwirrend, mach irre. Ich sehe Not und Elend in der Welt. Und Jesus hat ja auch unendlich gelitten. Und dahinter soll ich Gott erkennen!?!?“

Dass Jesus gelitten hat, darüber denken wir ja in besonderer Weise in der Passions- der Leidenszeit nach. Und es könnte uns ja auch still und nachdenklich machen, wenn wir die Passionsgeschichte lesen oder hören.

24 Amen*, ich versichere euch: Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht.

Jesus vergleicht sich mit dem ersterbenden Weizenkorn. Verstehe ich. Frucht allerdings, die aus dem Leiden erwächst. Fragezeichen!

Menschen werden missachtet, sind verzweifelt, hungern, werden gequält, sterben. Jesus hat das erlebt, am eigenen Leibe.

Dem, der nicht weiß, woher er die Kraft nehmen soll für den nächsten Tag sagt Jesus; „Auch ich war mutlos und verzweifelt. Ich habe gebetet: Vater, lass diesen Kelch an mir vorübergehen.“

Dem, der einsam ist mitten in der geschwätzigen Umwelt: „Sie haben geschlafen, als ich zu Tode betrübt war. Dann sind sie einfach weggerannt.“

Dem, der vor lauter Sorgen nicht zum Leben kommt: „Sorge dich nicht, denn der morgige Tag wird für sich selber sorgen.“

Dem, der an der Schwelle des Todes steht: „Ich versichere euch: Das Weizenkorn muss in die Erde fallen und sterben, sonst bleibt es allein. Aber wenn es stirbt, bringt es viel Frucht.

Wo wir Gott nicht mehr sehen können hinter all dem Dunkel, da ist er ganz nahe. Nichts kann uns aus seiner Hand reißen.

Also: Alles gut. Doch dann sagt Jesus ja auch noch: „ Wer sein Leben liebt, wird es verlieren. Wer aber sein Leben in dieser Welt geringachtet, wird es für das ewige Leben bewahren.

Wer mir dienen will, muss mir auf meinem Weg folgen, und wo ich bin, werden dann auch die sein, die mir gedient haben. Sie alle werden von meinem Vater geehrt werden.“

Will er, will Gott also, dass auch wir leiden wie Jesus?

Manchmal gibt es so etwas, wie eine Sehnsucht nach dem Leid. Bisweilen heißt es sogar, das sei besonders christlich.

Nein!, Gott gefällt es nicht, dass Menschen in Not sind. Im Gegenteil. Bei Jesus finde ich einen heiligen Zorn gegen Elend, Krankheit und Hass. Gegen alles eben, was Leben zerstört. Es gibt schon genug Dunkel in der Welt. Ich muss es nicht auch noch suchen. Und dazu fordert uns Jesus auch gar nicht auf. Er macht allerdings Mut, auch solche Seiten des Lebens wahr zu nehmen und an ihnen zu wachsen.

Manchmal liegt ein Korn lange in der Erde, ehe es zu keimen beginnt. Noch länger dauert es, bis man den Trieb sehen kann. Es nützt indes überhaupt nicht, ungeduldig zu buddeln und nachzuschauen. Und auch der junge Halm wächst nicht schnelle, wenn ich dran ziehe. Irgendwann wird sich das Wunder des Lebens ganz allein vor meinen Augen auftun.

Die Fremden, denen Jesus das Wort vom Weizenkorn zusprach, haben auch nicht gleich begriffen, wer dieser Jesus war. Er forderte sie auf, ihm auf seinen Wegen zu folgen, mit ihm zu gehen.

Gott hat Zeit und er geht manchmal andere Wege, als wir es uns vorstellen.

Wenn der Keim des Korns ans Licht dringt, sieht der Laie ihm noch nicht unbedingt an, was draus wird. Aber wenn die Zeit gekommen ist, wächst der Halm und trägt Frucht.

Lätare heißt dieser Sonntag. Verdolmetscht, würde Luther sagen, Freue dich! Mit dem Sonntag Laetare ist die Mitte der Fastenzeit überschritten und er hat deshalb einen fröhlicheren, tröstlichen Charakter, da das Osterfest näher rückt.

In diesem Sinne: Amen

Lied 98, 1-3 – Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt

  1. Korn, das in die Erde, in den Tod versinkt, Keim, der aus dem Acker in den Morgen dringt –
    Liebe lebt auf, die längst erstorben schien: Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
  2. Über Gottes Liebe brach die Welt den Stab, wälzte ihren Felsen vor der Liebe Grab.
    Jesus ist tot. Wie sollte er noch fliehn? Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.
  3. Im Gestein verloren Gottes Samenkorn, unser Herz gefangen in Gestrüpp und Dorn –
    hin ging die Nacht, der dritte Tag erschien: Liebe wächst wie Weizen und ihr Halm ist grün.


Lied 391, 1.2 – Jesu, geh voran

  1. Jesu, geh voran auf der Lebensbahn! Und wir wollen nicht verweilen,
    dir getreulich nachzueilen; führ uns an der Hand bis ins Vaterland.
  2. Soll’s uns hart ergehn, lass uns feste stehn und auch in den schwersten Tagen
    niemals über Lasten klagen; denn durch Trübsal hier geht der Weg zu dir.


Fürbitten

Mögen wir, die wir seit einem Jahr mit Corona leben müssen und
denen bloß Unannehmlichkeiten entstehen,
uns an die erinnern,
deren Leben auf dem Spiel steht.
Mögen wir, die wir keine Risikofaktoren haben,
uns an die erinnern, die am meisten gefährdet sind.

Mögen wir,
die den Luxus haben,
von zu Hause aus arbeiten zu können,
uns an die erinnern, die vor der Wahl stehen,
ihre Gesundheit zu schützen oder ihre Miete zu bezahlen.

Mögen wir,
die wir unsere Kinder betreuen können,
wenn deren Schulen geschlossen werden,
uns an die erinnern,
die keine solche Wahl haben.

Mögen wir,
die unsere Reisen absagen mussten,
uns an die erinnern,
die keinen sicheren Zufluchtsort haben.

Mögen wir,
die wir unser „Spielgeld“ in den Turbulenzen des Finanzmarktes verlieren,
uns an die erinnern, die keinen Spielraum haben.

Mögen wir,
die in Quarantäne zu Hause bleiben müssen,
uns an die erinnern, die kein Zuhause haben.

Während Furcht unser Land erfasst,
lasst uns die Liebe wählen.

Während dieser Zeit,
in der wir uns nicht physisch umarmen können,
lasst uns Wege finden,
um unseren Nachbarn Gottes liebevolle Umarmung zu sein.

Vater unser im Himmel.
Geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.

Lied 347, 1+4 – Ach bleib mit deiner Gnade

  1. Ach bleib mit deiner Gnade bei uns, Herr Jesu Christ,
    dass uns hinfort nicht schade des bösen Feindes List.

     4. Ach bleib mit deinem Segen bei uns, du reicher Herr;
         dein Gnad und alls Vermögen in uns reichlich vermehr.


Der Gottesdienst wurde zusammengestellt von Pfarrer i.R. W. Voß
© 2021 Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.