am kommenden Sonntag, dem 27.06.2021 findet in der Evangelischen Mirjam-Kirchengemeinde Ascheberg Drensteinfurt der traditionelle Gottesdienst „Umsonst und draussen“ um 11.15 h vor der Gnadenkirche Ascheberg (Open Air) statt. Dieser Gottesdienst wird ein Familiengottesdienst mit Taufen sein. Anschließend werden wir bei Kaffee, Tee, Wasser und Saft draußen und mit gebotenem Abstand noch ein bisschen miteinander zusammen sein können.

In Drensteinfurt findet am 27.06.2021 vormittags kein Gottesdienst statt. Um 14.00 Uhr findet im Gemeindesaal an der Martinskirche ein Taufgottesdienst statt.

Es gilt weiterhin unser Corona-Schutzkonzept mit Abstandsregel, Nase-Mund-Masken-Pflicht und begrenzter Platzzahl. Wenn Sie sicher sein möchten, dass Sie einen Platz bekommen, dann melden Sie sich weiterhin freitags im jeweiligen Gemeindebüro an.

  1. Advent (29.11.2020)
    10.00 Martinskirche / 11.15 Gnadenkirche
  2. Advent (06.12.2020)
    10.00 Martinskirche / 11.15 Gnadenkirche
  3. Advent (13.12.2020)
    11.15 Uhr Gnadenkirche (70 Jahre Gnadenkirche)
  4. Advent (20.12.2020)
    10.00 Uhr Martinskirche

Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels ist noch völlig unklar, welche Möglichkeiten für Gottesdienste die Corona-Schutzverordnung an Heilig Abend und den Weihnachtsfeiertagen ermöglicht. 

So wie dieses ganze Jahr schon sehr speziell und anders ist als wir es gewohnt sind, werden auch Advents- und Weihnachtszeit dieses Jahr anders als gewohnt ablaufen. Statt traurig und betrübt in diese Zeit zu starten, die ja auch der Beginn des Kirchenjahres ist. Möchte ich, zwar anders als gewohnt,  trotzdem mit Freude und Zuversicht, in diese besondere Zeit gehen.

Aktuell arbeiten wir an einem Gemeindebrief, der voraussichtlich am 15.12.2020 erscheinen wird. Es wird auch Lesegottesdienste auf unser Webseite geben.

A. Ludwig

Es gilt weiterhin unser Corona-Schutzkonzept mit Abstandsregel, Nase-Mund-Masken-Pflicht und begrenzter Platzzahl. Wenn Sie sicher sein möchten, dass Sie einen Platz bekommen, dann melden Sie sich weiterhin freitags im jeweiligen Gemeindebüro an.

Sonntag, 04.10.2020 (Erntedankfest)
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche Ascheberg
anschl. Ausstellung (mehr…)

Sonntag, 11.10.2020 (18. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche
anschl. Ausstellung (mehr…)

Sonntag, 18.10.2020 (19. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche

Sonntag, 25.10.2020 (20. Sonntag nach Trinitatis)
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche


Anmerkungen von Pfarrerin Ludwig:

Zu den Sonntagen 04.10. und 11.10.2020 wird es nur einen identischen Lesegottesdienst geben, wegen der Ausstellung „Pflanzen der Bibel“.
Danach habe ich Urlaub. Pfarrer Irle und Frau Hamann werden die Gottesdienste in Gnadenkirche und Martinskirche halten, aber auch da wird es keine Lesegottesdienste geben.

Der nächste Lesegottesdienst wird erst zum 1. November 2020 erscheinen. Der nächste Gottesdienst mit mir, wird der Gottesdienst zum Reformationstag am 31.10.2020 sein. Dieser Gottesdienst wird dann in der Martinskirche gehalten, da in der Gnadenkirche für die Konfirmandinnen und Konfirmanden vom 30.10. – 03.11. ein Escape-Room zu Luther und der Reformation aufgebaut werden wird.

Gottesdienst zum Schuljahresbeginn am 16.August 2020

Am kommenden Sonntag, 16.08.2020 feiern wir Gottesdienst als Kirche mit Kindern um 10.00 Uhr in der Martinskirche Drensteinfurt und um 11.15 Uhr in der Gnadenkirche Ascheberg.
Dazu laden wir alle Familien mit Kindern besonders herzlich ein.
Der Gottesdienst steht unter dem Motto „Gemeinsam unterwegs“. Damit wollen wir auch in unserer Kirchengemeinde den Beginn des neuen Schuljahres, gerade unter den besonderen Bedingungen dieses Jahres bedenken.

Wenn das Wetter es zulässt und jeweils 30 Minuten vor Gottesdienstbeginn genug Ehrenamtliche da sind, die Stühle u.a. hinaustragen können, dann können wir die Gottesdienste Open Air feiern, sonst werden wir in den Kirchen Gottesdienst feiern.

Bitte Nase-Mund-Masken mitbringen.

Weitere Neuigkeiten aus der Gemeinde:

Am 17. August 2020 werden wir im Presbyterium ein Corona-Rahmenschutzkonzept für Gemeindeveranstaltungen beschließen, welches selbstverständlich die NRW-Verordnungen und die kirchlichen Vereinbarungen beachten muss. Es muss dann eine Information für die Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen geben, in der die Umsetzung des Rahmen-Schutz-Konzeptes für die jeweilige Gruppe festgelegt wird. Danach können Veranstaltungen im Gemeindehaus wieder stattfinden.

Gruppenleiter und Gruppenleiterinnen, die möglichst bald wieder mit Ihren Gemeindegruppen beginnen möchten, melden sich bitte bei Pfarrerin Angelika Ludwig.

 

Es gilt weiterhin unser Corona-Schutzkonzept mit Abstandsregel, Nase-Mund-Masken-Pflicht und begrenzter Platzzahl. Wenn Sie sicher sein möchten, dass Sie einen Platz bekommen, dann melden Sie sich weiterhin freitags im jeweiligen Gemeindebüro an.

Sonntag, 07.6.2020 (Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche Drensteinfurt
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche Ascheberg

Sonntag, 14.06.2020 (1. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche

Sonntag, 21.06.2020 (2. Sonntag nach Trinitatis)
11:15 Uhr Open-Air Familiengottesdienst an der Gnadenkirche, mit dem Kindergottesdienstteam

Sonntag, 28.06.2020 (3. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche

Sonntag, 05.07.2020 (4. Sonntag nach Trinitatis)
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche

Sonntag, 12.07.2020 (5. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche

Sonntag, 19.07.2020 (6. Sonntag nach Trinitatis)
11:15 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche

Sonntag, 26.07.2020 (7. Sonntag nach Trinitatis)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche

Am Pfingstfest feiern wir den „Geburtstag der Kirche“. Nach Jesu Tod und
Auferstehung haben sich die ersten Christen an diesem Tag wieder
öffentlich zur Feier des Gottesdienstes getroffen. Gott hat seinen
Heiligen Geist zu den Menschen gesandt, um sie zu trösten und ihnen
Kraft, Mut und Zuversicht für die kommende Zeit zu schenken.
Trost, Mut und Zuversicht brauchen wir gerade in der jetzigen Zeit. So
wollen wir diese Zusage Gottes mit zwei Gottesdiensten feiern.

Gottesdienste Pfingstsonntag:

  • Martinskirche um 10.00 Ur mit Pfarrer Herbert Irle.
  • Gnadenkirche um 11.15 Uhr Open-Air-Familiengottesdienst mit Pfarrerin
    Angelika Ludwig
    Mit diesem Familiengottesdienst wollen wir auch während der Corona-Krise
    an unsere „Kirche mit Kindern“ anknüpfen und regelmäßig ein
    kindgerechtes Gottesdienstangebot machen.

Einen Lesegottesdienst für Familien werden Sie / werdet Ihr auch am
Pfingstsonntag ab 9:30 Uhr auf unserer Homepage finden.

Wir bitten zu beiden Gottesdiensten Nase-Mund-Masken mitzubringen, um
ältere Gemeindemitglieder und uns selbst zu schützen.

Liebe Gemeinde,

Sie haben es vielleicht schon gehört. Es gibt eine Einigung des Ministerpräsidenten von NRW mit den Religionsgemeinschaften. Diese ist eine Absprache mit allen Religionsgemeinschaften. Wie so viele Absprachen derzeit ein Kompromiss.

Deshalb hat der stellvertretende Superintendent unseres Kirchenkreises Münster, Thomas Groll, dazu in seinem Schreiben an die Pfarrerinnen und Pfarrer unseres Kirchenkreises Folgendes geschrieben und empfohlen:

„GOTTESDIENSTE: Frühestens am 3. Mai können wieder öffentliche Gottesdienste stattfinden, das ist zwischen Kirchen, Religionsgemeinschaften und dem nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten so abgesprochen. Öffentliche Gottesdienste haben zur Voraussetzung, dass die Gemeinden bzw. Veranstalter dafür ein dem individuellen Ort und den individuellen Gegebenheiten angepasstes Schutzkonzept erarbeitet haben, das dem EKD-Eckpunktepapier für Schutzmaßnahmen für Gottesdienste entspricht. Dieses Papier wird in dieser Woche vom Robert-Koch-Institut überprüft und Anfang nächster Woche wahrscheinlich veröffentlicht. Die Landeskirche empfiehlt, und das möchte ich ausdrücklich unterstützen, sich als Gemeinde bzw. Veranstalter jetzt nicht unter Zeitdruck zu setzen. Wir sollten lieber in Ruhe ein realistisches und die Würde der Gottesdienstfeier nicht allzu sehr beeinträchtigendes Schutzkonzept erarbeiten, als vorschnell öffentlich Gottesdienst zu feiern und dabei Menschen zu gefährden. Für mich persönlich wäre das Pfingstfest ein völlig ausreichender Termin und auch ein würdiger Anlass, wieder öffentlich Gottesdienst miteinander zu feiern. (Das sehen insbesondere evangelikale Stimmen und die katholische Kirche allerdings anders.)“

Ich empfinde seine Vorschläge als hoffnungsvolle Perspektive, die mit Bedacht geschrieben sind.

Wir werden im Presbyterium, das derzeit jeden Dienstag die aktuellen Entwicklungen per Videokonferenz bespricht, das weitere Vorgehen beraten, wenn uns das EKD-Papier vorliegt.

Wenn wir voraussichtlich am 30. April Informationen über die notwendigen Schutzmaßnahmen bekommen, dann brauchen wir etwas Zeit, um sie umzusetzen.

Allerdings werden wir die Menschen, die aus Vorsicht dann noch nicht wieder in die Kirchen kommen möchten auch dann nicht vergessen. Wenn Sie im Internet nicht so zu Hause sind und den Lesegottesdienst gerne ausgedruckt nach Hause bekommen möchten, dann melden Sie sich gerne in unseren Gemeindebüros. Die Gemeindebüros können zu den üblichen Zeiten telefonisch erreicht werden. Ein persönlicher Besuch ist derzeit noch nicht erlaubt.

Herzliche Grüße,

Pfarrerin Angelika Ludwig

Andacht für Sonntag, den 22.März 2020

Sie finden / Ihr findet einige Youtube-Links. Gerade für uns evangelische Christen ist Musik aus dem Gottesdienst nicht wegzudenken.
Sie drückt unsere Gefühle auf ganz andere Weise aus, sie tröstet und lässt Hoffnung schöpfen.
Seit Martin Luther gehören Lieder zum Zuhören und Mitsingen dazu.
Wenn Sie mögen, hören Sie / hört etwas Musik. Meine Vorschläge sind passend für die entsprechende liturgische Stelle ausgesucht, aber vielleicht sind es ganz andere Lieder, die Ihnen gerade Hoffnung und Zuversicht geben, dann lassen sie sich von ihren eigenen Liedern trösten.

 

 Wir halten uns fern und sind für einander da!

In der Unruhe dieser Zeit wissen wir uns verbunden im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.
Amen!

Angesichts der Krise, die uns beunruhigt und ängstigt, die unser Leben einschränkt und unsere Solidarität fordert, wollen wir unsere Sorgen in Gottes Hand legen, auf sein tröstendes Wort hören und uns der Verantwortung für die Menschen unserer Gemeinde und der ganzen Welt vergewissern.

Gebet

Guter Gott, ganz unterschiedliche Gefühle löst die Corona-Krise bei uns Menschen aus.
Wir sind verunsichert und ängstlich, fragen uns, wie es weiter gehen wird und was uns noch für Einschränkungen erwarten.
Werden wir selbst erkranken oder einer aus unserer Familie oder Freundeskreis? Wir jemand, den wir lieben an der Erkrankung sterben?
Wie kommen die Menschen zurecht, die wir lieben, aber nicht besuchen dürfen?
Guter Gott, lass uns mit unseren Fragen und Gefühlen nicht allein und schenke uns das Gefühl der Verbundenheit untereinander – auch wenn wir uns voneinander fern halten müssen.
Amen!

 

 

Lesung aus dem Lukasevangelium im 10. Kapitel (Vers 25-37):

Da stand ein Gesetzeslehrer auf und sagte, um ihn auf die Probe zu stellen: Meister, was muss ich tun, damit ich ewiges Leben erbe?
Er sagte zu ihm: Was steht im Gesetz geschrieben? Was liest du da?
Der antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit all deiner Kraft und mit deinem ganzen Verstand, und deinen Nächsten wie dich selbst.

Er sagte zu ihm: Recht hast du; tu das, und du wirst leben.
Der aber wollte sich rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
Jesus gab ihm zur Antwort: Ein Mensch ging von Jerusalem nach Jericho hinab und fiel unter die Räuber. Die zogen ihn aus, schlugen ihn nieder, machten sich davon und ließen ihn halb tot liegen.
Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab, sah ihn und ging vorüber.
Auch ein Levit, der an den Ort kam, sah ihn und ging vorüber.
Ein Samaritaner aber, der unterwegs war, kam vorbei, sah ihn und fühlte Mitleid.
Und er ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie ihm. Dann hob er ihn auf sein Reittier und brachte ihn in ein Wirtshaus und sorgte für ihn.
Am andern Morgen zog er zwei Denare hervor und gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn! Und was du darüber hinaus aufwendest, werde ich dir erstatten, wenn ich wieder vorbeikomme.
Wer von diesen dreien, meinst du, ist dem, der unter die Räuber fiel, der Nächste geworden?
Der sagte: Derjenige, der ihm Barmherzigkeit erwiesen hat. Da sagte Jesus zu ihm: Geh auch du und handle ebenso.

Amen!

 

Liebe Gemeinde,

in diesen Tagen ist es notwendig, dass wir uns voneinander fern halten.
Das widerspricht aber eigentlich unserem Gedanken, dass wir in Gemeinschaft Gottesdienst feiern möchten.
Deshalb ist es in diesen Tagen besonders wichtig, Gemeinschaft im Glauben zu leben.
Wie aber sollen wir Gemeinschaft im Glauben leben, wenn wir uns nicht treffen können.

Paulus fordert uns im Römerbrief auf:
12 Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.  13 Nehmt euch der Nöte der Heiligen an. (Röm 12,12-13a)

Gerade in diesen schwierigen Zeiten ist es wichtig, dass wir die Hoffnung behalten, dass mit unser aller Hilfe diese Krise überstanden werden kann.
Wir werden viel Geduld brauchen angesichts der Trübsal, der Krise in der wir uns befinden und die unser Leben wahrscheinlich noch länger einschränken wird.
Gerade in der Passionszeit erinnern wir uns an das Leiden Jesu Christi und wissen, dass wir auch im Leiden, in den schwierigen Zeiten unseres Lebens durch Christus miteinander verbunden und füreinander da sind.
Diese Verbundenheit äußert sich in vielerlei Gestalt.
Das ist derzeit in erster Linie die Rücksichtnahme auf unsere Mitmenschen, indem wir auf liebgewordene Veranstaltungen und Gottesdienste verzichten, um mitzuhelfen, dass der Virus sich nicht zu schnell ausbreiten kann. Da ist es auch erforderlich, generell soziale Kontakte so weit wie möglich zu begrenzen – auch wenn es noch so schwer fällt.
Das ist die tätige Hilfe für Menschen, die zur Risikogruppe gehören und Ihnen das tägliche Leben zu erleichtern – durch einen Einkauf, einen Anruf, einen Brief oder Ähnliches.

Das ist auch die Vergewisserung, dass wir in aller Krise noch ziemlich gut versorgt sind und auch jetzt die Menschen nicht vergessen sollten, für die das nicht so ist.
Die Tafeln haben nicht mehr genug Lebensmittel für ihre Ausgaben.
Viele Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, haben noch Familienangehörige in Ländern, wo sie dem unangemessenen Umgang der Regierung hilflos ausgeliefert sind.
Die Flüchtlinge in den überfüllten Flüchtlingslagern sind dem Corona-Virus nahezu schutzlos ausgeliefert. Quarantäne ist dort kaum möglich.
Viele Menschen bei uns müssen um ihre berufliche Existenz bangen.

Am vergangenen Wochenende wollten mein Mann und ich zu einem Seminar fahren. Wir haben es nicht getan. Unseren Teilnahmebeitrag werden wir zurückbekommen. In der entsprechenden Mail hieß es:
„Wer das Geld nicht zurück haben möchte, darf es UNS NICHT spenden. Ihr alle habt in eurem direkten Umfeld genügend Personen oder Einrichtungen, die es dringender benötigen. Spendet es dem kleinen Laden um die Ecke, der jetzt wochenlang zumachen muss, den Tafeln, die weder ein noch aus wissen, dem freischaffenden Künstler, der ohne Einnahmen dasteht, dem netten Restaurant oder Café, wo ihr immer so gerne sitzt. Die Liste kann endlos weitergeführt werden, euch fällt bestimmt jemand ein.“

Hier können wir Nächstenliebe  in die Tat umsetzen, so wie Jesus es uns vorgelebt hat.

Und nicht zu vergessen: Paulus fordert uns auf, beharrlich im Gebet zu bleiben. Gott vertrauen heißt auch, mit ihm zu reden, zu beten, dem nachzuspüren, dass er da ist. Ruhe zu finden wie im Gespräch mit einem guten Freund.
Das gehört zum Kern unseres christlichen Glaubens, dass wir im Kontakt zu Gott bleiben. Ihm unsere Sorgen und Nöte anvertrauen und darauf vertrauen, dass er uns auch in den schweren Zeiten des Lebens beisteht und uns die Kraft gibt, für andere da zu sein.

Lassen sie uns im Gebet in diesen Zeiten miteinander verbunden sein.

Viele Aktionen in Deutschland sind angelaufen. Bei uns im evangelischen Kirchenkreis und im katholischen Bistum Münster sind wir eingeladen, um 19:30 die Glocken zu läuten. Eine ungewöhnliche Zeit, damit deutlich wird: wir befinden uns in einer außerordentlichen Situation.

Und dann lassen Sie uns miteinander beten.
Jede/r für sich und wir alle gemeinsam.
Ein freies Gebet. Ein >Vater unser<.

Dazu können wir ein Licht der Hoffnung,
eine brennende Kerze in eines unserer Fenster stellen.
So breitet sich dieses Licht der Hoffnung immer weiter aus.

Amen!

 

 

Fürbitten

Wir wollen unseren Blick weiten und an die Menschen in aller Welt denken und für sie beten:

Guter Gott, die Corona-Krise erschüttert die ganze Welt. Du hast uns und allen Menschen einen freien Willen geschenkt, hilf, dass wir ihn nun zum Wohle aller einsetzen und nicht nur für uns selbst.

Wir denken an die Politiker und Politikerinnen, die schwere Entscheidungen treffen müssen.
Wir bitten dich: lass sie Machtpolitik vergessen, sondern zum Wohle aller Menschen entscheiden.

Wir denken an die Menschen, die in ihrem Leben durch verschiedene Vorschriften nun eingeschränkt werden.
Wir bitten dich: Lass sie und uns selbst einsehen, dass diese Beschränkungen sinnvoll sind zu unser aller Wohl.

Wir denken an die Menschen, die an Corona schwer erkrankt sind.
Wir bitten dich: Lass sie in dieser schweren Zeit Deine Gegenwart spüren, schenke ihnen Kraft, Mut und Geduld zu genesen.

Wir denken an die vielen Menschen, die schon durch das Corona-Virus verstorben sind.
Wir bitten dich: schenke Ihnen deine Güte und Barmherzigkeit, damit sie jetzt bei Dir geborgen sind.

Wir denken an die Menschen die um einen geliebten Menschen trauern.
Wir bitten dich: begleite sie durch diese schwierigen Zeiten, in denen auch Trauer und Abschied nehmen durch Corona überschattet wird.

Wir denken an die vielen Menschen in den medizinischen und pflegenden Berufen, die sich im Kampf gegen die Erkrankung einsetzen, die in Pflegeheimen und Krankenhäusern, die Versorgung alter und kranker Menschen aufrecht erhalten. Sie sind derzeit beruflich am Meisten belastet.
Wir bitten dich: gib Ihnen die Kraft und das Durchhaltevermögen, dass sie brauchen. Lass sie durch uns Menschen Anerkennung und Hochachtung erfahren.

Wir bitten dich: gib uns allen Vernunft zum besonnenen Umgang mit dieser Herausforderung. Lass uns und alle erfahren, dass unser Leben in dir allein geborgen ist. So auch jetzt: Erbarme, dich Gott!

 

Gemeinsam beten wir:

Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung;
sondern erlöse uns von dem Bösen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft,
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.

 

 

Segen:

Herr, wir bitten dich:
Segne uns.
Halte deine schützenden Hände über uns
Und gib uns deinen Frieden.
Amen!

 

„Der andere Gottesdienst“ am Sonntag 28. April 2019 um 18.00 h in der evangelischen Martinskirche Drensteinfurt

Im Rahmen unseres neuen Gottesdienstkonzeptes feiert die Evangelische Mirjam-Kirchengemeinde unter dem Motto „Der andere Gottesdienst“ Gottesdienste in neueren liturgischen Formen, um diese kennen zu lernen und aus zu probieren. Am kommenden Sonntag wird es um die Tauferinnerung im Licht des Ostermorgens gehen. Anhand der Tauf- und Ostersymbole werden die Gemeindemitglieder sich an ihre eigen-Taufe erinnern und überlegen was es für sie heute bedeutet getauft zu sein. Es wäre schön, wenn die Gottesdienstbesucher ihren Taufspruch und ihr Taufdatum mitbringen, dies ist aber nicht erforderlich.

In der Gnadenkirche Ascheberg findet der reguläre Gottesdienst um 10.00 h statt.

Freitag, 01.03.2019
14:30 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der Gnadenkirche in Ascheberg
17:30 Uhr Weltgebetstag der Frauen in der Martinskirche Drensteinfurt

Sonntag, 03.03.2019 (Estomihi)
10:00 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Gnadenkirche
11:15 Uhr Gottesdienst für Jung und Alt in der Martinskirche

Sonntag, 10.03.2019 (Invocavit)
11:15 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche
18:00 Uhr Meditativer Gottesdienst in der Gnadenkirche

Sonntag, 17.03.2019 (Reminiscere)
10:00 Uhr Kirche mit Kindern in der Gnadenkirche
11:15 Uhr Abendmahlsgottesdienst in der Martinskirche

Mittwoch, 20.03.2019
16:00 Uhr Seniorengottesdienst im Malteserstift St. Marien Drensteinfurt

Donnerstag, 21.03.2019
10:30 Uhr Seniorengottesdienst im Altenheim St. Lambertus Ascheberg

Sonntag, 24.03.2019 (Okuli)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche
18:00 Uhr Singegottesdienst in der Martinskirche

Sonntag, 31.03.2019 (Lätare)
10:00 Uhr Gottesdienst in der Gnadenkirche
11:15 Uhr Gottesdienst in der Martinskirche